Konfliktkompetenz: Eine strukturtheoretische Betrachtung by Karl Kreuser

By Karl Kreuser

Konfliktkompetenz bezeichnet Fähigkeiten und die Bereitschaft, mit eigenen Konflikten selbstorganisiert umzugehen. Die Autoren stellen dar, wie Konflikt möglich ist und erörtern Gelegenheiten und Grenzen von Konfliktkompetenz. Unter den Aspekten von Strukturzuständen, Handlungsmodalitäten und spezifischen Kontexten wird beobachtet, wie die Akteure Zugang zu ihren Möglichkeiten haben, im Konflikt selbstorganisiert zu denken, entscheiden und handeln.

Dieses Buch wendet sich an alle, die sich auf systemischer Grundlage mit Konflikt und Mediation befassen wollen und gibt Antworten auf die Fragen:

– Wie ist Konflikt möglich?

– used to be sind Voraussetzungen und Bedingungen für das Zustandekommen von Konfliktkompetenz als selbstorganisierter Umgang mit eigenen Konflikten?

– Wie kann Mediation als eine besondere shape des Umgangs mit fremder, konfliktbedingter no longer zur Konfliktkompetenz der Streitenden beitragen?

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Das System geht vereinfachend davon aus, dass "diese" Situation vergleichbar mit "solchen" Situationen ist. Das System verbindet die vorgefundene Situation über Gewissheiten und auch Gefühle mit Vergleichbarem aus seiner Biografie. Es operiert dann mit einschränkenden Formen von Komplexitätsreduktion, etwa der Annahme linearer Ursache-Wirkungsbeziehungen oder Zentralreduktionen, die es mit vorhandenen Gewohnheiten, Stereotypen, Routinen, Qualifikationen oder Erfahrungen bearbeitet (Distinktionstheoretisch vgl.

Nur wer sich Konflikten stellt, wer sie handelnd ausräumt und überwindet, kann Kompetenzen gewinnen. Dass dabei Blockaden nicht greifen und den Kompetenzgewinn zunichtemachen, ist eine der wichtigsten Aufgaben jeder Mediation. Mehr noch: Man kann Mediation generell als eine der wirkungsvollsten Formen von Kompetenzvermittlung begreifen. Denn ihre Aufgabe besteht einerseits darin, Konflikte - individuelle wie interindividuelle zuzulassen und ihre emotional labilisierende Wirkung zu entfalten, andererseits diese Labilisierung auf einen positiven, dem Handlungslernen dienlichen Bereich einzuschränken.

18 f. 16 50 1. Denkwe1ten Die Wissenschaft gehe grundsätzlich von einer Rückführung der ganzen Mfektvielfalt auf bloß positive und negative Gefühle im Sinne von Lust und Unlust aus, zumindest aber immer eindeutiger von einer kleinen Zahl von genetisch verankerten so genannten Grundgefühlen wie Neugier/Interesse, Angst, Wut, Freude, Trauer, bei einigen Autoren zusätzlich Schreck, Ekel und Scham. Die enorme Zahl von Nuancen dagegen ergibt sich aus der kognitiven und kulturellen Abwandlung von Grundgefühlen, wobei der Kognitionsbegriff allerdings ebenso wenig einheitlich verwendet wird und von den "kognitiven Neurowissenschaften" manchmal auch auf den Bereich des Emotionalen ausgeweitet wird.

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