Direktzusage und Pensionsfonds: Ein by Michael Thaut (auth.)

By Michael Thaut (auth.)

Die betriebliche Altersversorgung hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Nach internationalem Vorbild wurde der Pensionsfonds eingeführt und die Möglichkeit geschaffen, auf ihn bestehende Direktzusagen steuerlich begünstigt auszulagern. Gleichzeitig wurden beitragsorientierte Leistungssysteme gesetzlich geregelt, die es den Unternehmen erlauben, die Risiken der Altersversorgung stärker auf den Arbeitnehmer zu übertragen.

Michael Thaut vergleicht die über einen betriebsinternen Pensionsfonds finanzierte Direktzusage mit dem neu eingeführten klassischen bzw. betriebsexternen Pensionsfonds. Für Neuzusagen analysiert er sowohl leistungsabhängige als auch beitragsorientierte Leistungssysteme und integriert insbesondere die steuerlichen Rahmenbedingungen. Es zeigt sich, dass die Vorteilhaftigkeit des jeweiligen Durchführungswegs vor allem vom Aktienanteil des Deckungsstocks und von der Rechtsform des zusagenden Unternehmens abhängt. Für bestehende Direktzusagen untersucht der Autor die Vorteilhaftigkeit einer Umstellung auf den betriebsexternen Pensionsfonds. Es wird deutlich, dass hierbei aufgrund der komplexen Rahmenbedingungen zahlreiche Faktoren eine Rolle spielen.

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20 I Nr. 1 EStG und Gewinne aus der Veraufierung von Anteilen an Kapitalgesellschaften nach § 3 Nr. 40 Buchstabe j EStG nur zur Halfte steuerbefreit. Im Rahmen der Gewerbesteuer ist zwischen Dividenden und Veraufierungsgewinnen zu unterscheiden. Fiir die Ermittlung des Gewerbeertrags sind Dividenden, sofern diese aus Beteiligungen an einer nicht steuerbefreiten inlandischen Kapitalgesellschaft von hochstens 10 % stam'^Vgl. auch Horschitz / Gross / Weidner (2000), S. 450 f. und S. 732 f. '^Vgl.

Sie sind verpflichtet, einen Geschaftsplan gemaB § 113 I, II Nr. 1 und 2 i. V. m. § 5 II, III VAG aufzustellen, der unter anderem die Satzung und den Pensionsplan beinhalten muss. In letzterem sind die Bedingungen zur rechnungsmafiigen Leistungserbringung im Versorgungsfall festzuschreiben. Darin sind u. a. der Kreis der Begiinstigten, das Leistungssystem und die Versorgungsleistungen festzulegen, des Weiteren sind Ausktinfte iiber die biometrischen Rechnungsgrundlagen, die Hohe der Eigenmittel, die Finanzierung der Versorgungsleistungen und die Vermogensanlage zu erteilen.

Fiir die so garantierten Leistungsbestandteile tibernimmt der Pensionsfonds die Einstandspflicht des Arbeitgebers. ^^ Je nach Leistungssystem wird der Pensionsfonds in der Praxis eine versicherungsformige Garantie ftir einzelne Leistungsbestandteile abgeben. Im Regelfall wird er bei einer Leistungszusage eine versicherungsformige Garantie ftir die Rentenleistungen aussprechen/^ die auf dem derzeit maximal zulassigen Rechnungszins von 2,75 % basiert. Die ftir den Pensionsfonds zulassigen Leistungsformen sind begrenzt.

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