Die Redaktion als Institution der Medienethik by Klaus Meier

By Klaus Meier

​Die Redaktion ist bislang eine vernachlässigte establishment der Medienethik. Der Band begründet, warum sich dies im digitalen Zeitalter ändert: Weil die journalistische Marke als verlässlicher Informationsgarant in der Flut der digitalen Welt sichtbar sein soll, werben Redaktionen um Vertrauen beim Publikum. Instrumente, die redaktionelles Arbeiten obvious machen und die der Qualitätssicherung dienen, institutionalisieren das Gespräch zu Verantwortung und Qualität in der Redaktion und mit dem Publikum: z.B. Konzepte offener Redaktionen, Ombudsstellen oder qualitätsfördernde Routinen und Strukturen.

Show description

Read or Download Die Redaktion als Institution der Medienethik PDF

Best german_14 books

Nationale Identität im Wandel: Deutscher Intellektuellendiskurs zwischen Tradition und Weltkultur

Die Konstruktion nationaler Identität im Intellektuellendiskurs hat sich in Deutschland grundlegend verändert. Wie ist dieser Wandel zu beschreiben, was once waren wichtige Etappen und in welchen Dimensionen hat sich der Wandel vollzogen? Fragen wie diese beantwortet Eunike Piwoni anhand einer komparativen examine von sieben für die deutsche Zeitgeschichte relevanten Debatten zur Frage nationaler Identität über einen Zeitraum von 25 Jahren.

Additional resources for Die Redaktion als Institution der Medienethik

Example text

Ungeachtet zahlreicher Kritik wird die Aufweichung der Genre-Grenzen von immer mehr Filmemachern als Bereicherung und Chance gesehen, sich auf etwas Neues einlassen und auf neuen Wegen kreativ werden zu können. 5 Internationalisierung Unter marktökonomischen Perspektiven ist dokumentarische Arbeit auf lange Sicht gewinnträchtiger, als es die meisten Spielfilmproduktionen sind. 4 Trends im dokumentarischen Fernsehen 39 einen Weltvertrieb haben, kann man damit rechnen, dass sie besser laufen und mehr Rückflüsse erzeugen als die meisten Spielfilmproduktionen (Wolf 2003, S.

220). 1) oder Die Kochprofis – Einsatz am Herd (RTL II) werden stark nachgefragt und durchgängig an allen Wochentagen, auch auf Primetime Sendeplätzen programmiert. So entfiel im Jahr 2011 beispielsweise bei RTL rund ein Drittel der Gesamtsendezeit, also 514 Minuten am Tag, auf non-fiktionale Unterhaltungsangebote. 1, wo die Zuschauer gut 443 Minuten am Tag non-fiktionale Unterhaltungsformate genießen dürften. Eine leichte Abweichung zeigte sich nur bei ProSieben, wo der Anteil non-fiktionaler Unterhaltung nur auf 16,4 %, also auf 236 Minuten am Tag entfiel (vgl.

3 Personalisierung und Emotionalisierung Menschen interessieren sich am meisten für andere Menschen. Deswegen arbeiten Journalisten oft mit dem Mittel der Personalisierung. Sie suchen nach Beispielen, erzählen kleine Geschichten, interviewen Betroffene und wollen den Forscher gern portraitieren, zumindest zitieren. Damit werden auch immer Emotionen angesprochen, zum Beispiel Sympathie, Antipathie, Angst, Freude oder Mitgefühl (Göpfert und Lange 2006, S. 76). Die Thematik der Personalisierung ist im Fernsehen sehr ambivalent.

Download PDF sample

Rated 4.18 of 5 – based on 12 votes