Der Bologna-Prozess als Politiknetzwerk: Akteure, by By (author) Alexander-Kenneth Nagel

By By (author) Alexander-Kenneth Nagel

Die Universitäten Europas sehen sich derzeit einem nie gekannten Umbruch gegenüber. Der sogenannte "Bologna-Prozess für einen Europäischen Hochschulraum" drängt zu Vereinheitlichung und Transparenz der nationalen Hochschulsysteme. used to be die einen als Rückkehr zur paneuropäischen Gelehrtenkultur des Humanismus betrachten, ist für andere die Usurpation der Wissenschaft durch die Wirtschaft.

Alexander-Kenneth Nagel kombiniert das Konzept des Politiknetzwerks mit inhaltsanalytischen Methoden, um das Beziehungsgeflecht zwischen öffentlichen und privaten, nationalen und europäischen Akteuren im Bologna-Prozess zu untersuchen. Dazu bildet er zunächst Kategorien von Akteuren und Beziehungen und sichert sie empirisch ab. Die Veränderung dieser Akteure und ihrer Beziehungen über die Zeit erlaubt Tendenzaussagen zu den Perspektiven des Bologna-Prozesses im Besonderen und den endogenen Dynamiken von Institutionen der international governance im Allgemeinen.

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Machtbeziehungen, formale Uber- und Unterordnung. "^^^ Es ist offenkundig, dass fiir die Einordnung der Beziehungstypen in Politiknetzwerken bestimmte Inhalte maBgeblicher sind als andere. So lassen sich Geftihlsund Verwandtschaftsbeziehungen zwischen Organisationen ausschlieBen. '^^ So verbleiben als Typen organisationaler Beziehungen Transaktion, Kommunikation, Grenzuberschrei- tungA^ermittlung sowie Machtbeziehungen. Machtbeziehungen konnen als Machtnetzwerke oder aber Macht in Netzwerken modelliert werden.

Dieselbe, S. 86ff. ^^ Welchen Beitrag konnen Beisheims Uberlegungen fur eine Analyse des Bologna-Prozesses leisten? - Der legitimationstheoretische Fokus verweist auf Legitimierung als eine Ressource eigener Art in Politiknetzwerken. Hier findet die Legitimitat der staatlichen Akteure ihren Ausdruck in deren formalen Entscheidungsbefugnissen, die sich ja aus der Annahme demokratischer Legitimierung ergeben. Doch auch private Akteure wie Interessengruppen verfiigen uber eigene Legitimitatsressourcen und Legitimierungspotentiale.

Samtliche Akteure, deren Ziele einen weltpolitischen Handlungsanspruch begriinden, konnen grundsatzlich an den entsprechenden Entscheidungsprozessen mitwirken. 3 Exkurs: Epistemic Communities Zu Beginn dieses Abschnitts wurden korporative Akteure von einflussreichen Einzelpersonen und politischen Eliten abgegrenzt. Fiir die Analyse bildungspolitischer Prozesse erscheint es aber dennoch opportun, sog. ^'^ Es handelt sich also um Expertengruppen, denen aufgrund ihrer anerkannten Kompetenz in Sachfragen des betreffenden Politikbereichs auch ein Regelungsanspruch zuwachst.

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