Das Leben der Wunsche (Roman) by Thomas Glavinic

By Thomas Glavinic

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Nichts scheint verdächtig, als Gerald Wade an dem Wochenende im Hause Lord Caterhams einem Herzversagen erliegt. Aber als kurz darauf sein Freund Ronald Devereux erschossen wird, macht sich Eileen Caterham, die Tochter des Lords, auf Verbrecherjagd. Ihr einziger Hinweis sind die letzten Worte des Verstorbenen: "Seven Dials".

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Sample text

Jonas schaltete seinen Laptop ein. Wenn ich in mir, sagte Werner, in der Materie grabe, immer tiefer, stelle ich vielleicht fest, dass ich Energie bin. Aber nur vielleicht, sagte Jonas. Was ist deine Meinung zur Bedrohung aus dem All? Gibt es die Bedrohung aus dem All denn wirklich, oder hat sie sich jemand ausgedacht? Sie wissen es seit heute Nacht, vielleicht auch länger, bekannt wurde es erst jetzt. Irgendjemand hatte sich verrechnet oder hat sich jetzt verrechnet, so genau weiß man das bei diesen Leuten ja nie.

Du gehörst ins Bett! Was sind denn das für Leute, die jemanden wie dich nachts rumlaufen und telefonieren lassen? Hast du gehört, dass es heute Nacht eine Mondfinsternis gibt? Ist jemand bei dir? Bist du allein? Ich kann von hier die Sterne nicht sehen. Die Verbindung wurde unterbrochen. Jonas steckte das Telefon zurück in die Ladestation. Die Wolken vor dem Mond zogen weiter. Rund und hell stand er am Himmel. Jonas sah, wie sich von der linken Seite her etwas Dunkles über die Scheibe legte. Nach wenigen Minuten war ein Viertel des Mondes nicht mehr zu sehen, bald darauf die Hälfte.

Davon rede ich doch nicht! Weißt du nicht mehr, ich habe dich mal gefragt … Ach so. Wegen deiner Frau, nicht wahr? Ich habe mit Sophie telefoniert. Sie würde Helen gern treffen. Sie wird sich freuen. Allmählich glaube ich, du bist gar nicht wirklich nett, du willst im Gegenteil die Menschen quälen, indem du sie durch wiederholte Zuwendung unter Druck setzt. Wer hat denn behauptet, ich sei nett? Und das stimmt auch noch. Du bist wirklich nicht nett. Was man sich unter einem netten Menschen vorstellt, bist du nicht.

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